Andreas Lutzenberger
Geboren am 26.06.1984 in Augsburg.
Groß geworden als begeisterter Fan der Augsburger Puppenkiste, Gründung einer eigenen Marionettenbühne in früher Kindheit.
Erste Theaterspielerfahrungen während der Schulzeit und einschlägige Theaterprägung über sechs Jahre als Mitglied des Jungen Team Theaters Augsburg unter professioneller Anleitung von 1999 bis 2005.
Auftritte innerhalb dieses Theaterjugendclubs reichen vom biblischen Adam, seinen ersten zum Scheitern verurteilten Flugversuchen im Stück "Lilith oder warum wir keine Flügel haben", bis zum hässlichen Entlein in der Musical-Comedy "Honk!". Am Theater Augsburg unter anderem langjährige Statistentätigkeit, Bühnendebüt als Leopold in Richard Strauss' Oper "Der Rosenkavalier", John in "Peter Grimes" von Benjamin Britten und weitere Auftritte in diversen Opern- und Schauspielproduktionen wahlweise als Troll, fleischfressende Pflanze, Messermann, Pfleger, Bote oder dritte Wand von links.
Daran anschließend mehrere Theaterpraktika in Augsburg und Darmstadt als Regie- und Dramaturgiehospitant bei "Tosca" in der Inszenierung von Philipp Kochheim sowie "Ein Sommernachtstraum".
Seit Oktober 2005 Dramaturgiestudent an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Bayerischen Theaterakademie bei Dr. Klaus Zehelein, nachdem kurzzeitige Pläne, Schauspieler zu werden, ad acta gelegt wurden.
Erste überlebte Regieassistenz am Gärtnerplatztheater für die Neuinszenierung von Mozarts "Die Hochzeit des Figaro" bei Regiealtmeister Alfred Kirchner.
Persönliche R.I.P.-Premiere bei den "Nibelungen" 2007 in der Inszenierung von Matthias Kauffmann als König Günther äh Gunther. Kleine Regiearbeit im Rahmen von SchillerNackt: Kafkas "Bericht für eine Akademie" mit Johanna Weiske als menschelnden Affe oder äffischen Menschen. Erneute Ehre, in einer Kauffmann-Produktion eine Rolle zu übernehmen, den Jean in der "Fräulein Julie"-Strindberg -Adaption.
Aufgrund des ersten Festengagements ab 2009 und weiteren Gastverträgen 2008 als Regieassistent an der Bayerischen Staatsoper wird die R.I.P.-Zeit wohl gezählt sein, aber dennoch soll jede sich bietende Gelegenheit genutzt werden, einfach nur dabei zu sein und dem Verein verbunden zu bleiben.
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