Matthias Kauffmann
Geboren 1984 in Lübeck.
Erste Beteiligung in Schultheaterprojekten. Zwischen 1998 und 2004 Mitarbeit im "Lübecker Marionettentheater Fritz Fey" bei Werbung, Merchandising, Technik und Beleuchtung. Ab 1999 auch Marionettenspiel (Ausbildung bei Lars Hilpert). Erste Regiearbeiten für das Kabarettprogramm des Marionettentheaters. 2002 Inszenierung einer eigenen Fassung von "Dornröschen" für das Nachmittagsprogramm.
Kontakt zum Lübecker Stadttheater als Hospitant, Nebenrolle in Robert Guédiguians "Marius und Jeannette" in der Regie von Reinhard Göber.
Fragwürdige Komparsentätigkeiten im privaten Nachmittagsfernsehen (Prädikat: "Besonders wertvoll").
Nach dem Abitur Praktikum und soziales Jahr in der Dramaturgie des Hamburger "Thalia Theaters". Neben der Dramaturgie- und Archivarbeit Regiehospitanzen u.a. bei Isabel Osthues, Hartmut Wickert und David Bösch. Regieassistenz bei zwei Inszenierungen von Christine Eder.
Seit Oktober 2005 Student der Theaterwissenschaft an der LMU München. Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Parallele Tätigkeit als Übertitel-Inspizient an der Bayerischen Staatsoper. Regiehospitanzen an den Opernhäusern von Frankfurt, Berlin (DOB), Dresden und München, bei Christof Nel, Kirsten Harms, Claus Guth und Achim Freyer. 2007 Regieassistenz an der Oper Frankfurt, ab 2008 Assistenzen an der Bayerischen Staatsoper.
Erster Kontakt zu Ridere in Publico dank Frank. Regiedebüt bei R.I.P. mit "Präsentation eines Prototyps" nach Juli Zeh für das "Café Malade".
Beteiligung bei "Der Griff nach den Sternen" von Juma-Film in der Doppelrolle Dr. Sperber / Frederic Schmalz unter der Regie von Justus Dallmer.
2007 Inszenierung der "Nibelungen" nach Hebbel, Raupach, Geibel und das "Endspiel" von Samuel Beckett [Frank: "Seither hält man uns für völlig wahnsinnig!"]. Am Aufführungstag dieses, von Marcel Marceau beeinflussten, Werkes verschied Marcel Marceau. Kauffmanns weitere Arbeiten: Das Kontrastpaar "Fräulein Julie" (A. Strindberg) und "Casimir und Caroline" (Ö.v.Horváth). Zudem
"Jim Knopf" nach Michael Ende im Sommer 2008. In der Spielzeit 08/09 folgte die Neuinszenierung von "Pommerland ist abgebrannt". Für die Oper "Cavalleria Rusticana" war Kauffmann erstmalig für Regisseur Dominik Frank als Ausstatter tätig.
In der laufenden Spielzeit ist seine Inszenierung "Regietheatermacher" im Lokschuppen zu sehen.
Ferner betreut er die Internetpräsenz der Truppe.
Dallmer über Kauffmann als Regisseur: "Du erinnerst mich gelegentlich an so eine Art Schachtelteufel..."
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