Sinnlose Gewalt
Obskure Dialoge
Ungesunder Sex
Lyrische Blicke
Kannibalismus
Traurigkeit
Melancholie



! DER NEUE DALLMER !



Nazibikers Go To Hell
Film von Justus Dallmer, BRD 2004/05


Kurt ist am Ende. Gefrustet, kleine Schwester an der Nadel, kein Job, keine Zukunft, beim Sport regnet es. Dagegen ist die berühmte Gang „Nazibikers“ extrem cool. Orgien, Bier, tiefschürfende Diskussionen über Politik und so, regelmäßiges Einkommen aus Organdeals - Musik, Tanz und heiße Frauen.

Der Nazis beste Zeiten? Die waren früher. Aber das merkt Kurt nicht. Er hat nur noch Augen für die schöne Ina, blond, geheimnisvoll, dunkle Augenringe... und Hauptfrau des Rudelführers Hermann. Sie träumt vom Land am andern Ufer, „wo den ganzen Tag die Sonne scheint“. Kurt träumt ebenso. Zäh wie Kruppstahl quält er sich durch Aufnahmerituale, immer hart an der Geschmacksgrenze. Aber stets bleibt er süß und sensibel!

Am Stadtplatz lauern die „Antinazis“. Ihr Name ist Programm. Die Dinge laufen schief. Blut spritzt. Biker Bert endet auf dem Kopfsteinpflaster. Inas beste Freundin in der Badewanne. Beim Organhandel scheitern die Nazibikers als Geschäftsleute. Beim Amoklaufen stört die Mutter. Kurt und Ina träumen vom anderem Leben. Hermann wird wepsig. All das ist nicht korrekt! Mit den „Jungs aus Bad Halberstadt“ wird das Polizeirevier überfallen. Keine gute Idee.

Der neue Film von Justus Dallmer, ein tragisches, modernes, skurril-poetisches Märchen von Versagern und heimlichen Helden. Deutschland im Sommer, melancholisch und politisch unkorrekt, angesiedelt im postmodernen Niemandsland zwischen Kaufman und Bergman. Wo die Sehnsucht zu groß wird, da platzt der Kragen!


Presse:

„Sinnlose Gewalt und absurde Dialoge. Frauenfeindlich und die Männer sind Schweine. Geschmacksverirrung und Dallmer auf dem Holzweg. Ich hätte lieber noch einmal TITANIC gesehen.“
(Sean David, CityMagBerlin)

„Bei Dallmer ist jeder ein Arsch! Und die Kamera wackelt! Nehmt sie ihm weg!“
(Jochen Günthers, CNFA)

„Der gänzlich wertfreie wie wertlose Rundumschlag gegen bürgerliche und antibürgerliche Werte bemüht sich, jeden Schauwert auszubeuten, wird dabei aber noch übertroffen von seiner technischen Inkompetenz.“
(moviepoopshoot.com)

„Von Authentizität keine Spur. Der Versuch, den Existenzkampf deutscher Patrioten im Voralpenraum modernistisch auszuschlachten, verletzt unser sittliches Empfinden auf das Tiefste. Hier wird ein edler Kampf aus bloßer Sensationsgier zum abstoßenden Possenspiel.“
(Ferdinand Maywald, Der Deutsche Volksbote)

„Die erschreckende Manifestation galoppierenden Werteverfalls wirft wieder einmal die Frage nach einem moralischen Eignungstest für Kamerakäufer auf.“
(Bad Salzufler Fotofreund)



Team:

Buch, Kamera, Regie: Justus Dallmer
Schnitt: Christian Wohlan
Pyrotechnik und Effekte: Andreas Firley, Nico Geissler
Plakat: Donata Schiefer
Produktion: Juma Film, R.I.P., KJR Ebersberg, Gymnasium Grafing


In den Hauptrollen:

Ina Anna-Maria Hirsch
Kurt Dominik Frank
Hermann Daniel Burton
Lea Veronika Hager
Knut Niclas Geissler
Silvio Toni Felixberger
Bert Florian Wolfschmitt
Frieda Elisabeth McCarthy
Nina Johanna Weiske
Sandra Felicia Lea Ender
Organdealer Anna März
Polizist #1 Andreas Firley
Polizist #2 Florian Perfler
Kurts Mutter Christa Ender
Leas Mutter Serena Forder
Chef Otto Hanna Ender
Nachtschwester Anna Obermayer
Anti-Zwerg Jonas Auer